09.02.2019 Bern Rom

Kurzerhand buchte ich ein paar – nach dem ersten Vergleich – günstige Flüge, da wir den geplanten Winterurlaub nun doch lieber nach Italien verlegen wollten. 14:00 Uhr Abfahrt 21:30 Uhr Ankunft bei Mariaca in Rom, knapp 7 1/2 Stunden unterwegs. Rome2rio spuckte dann aber 6 1/2 Stunden mit dem Zug aus. Das nächste mal nehmen wir also den Zug, das ist sicher auch mal was.

Der Flughafen Genf ist eine Klasse für sich. Als wir ankamen war er überfüllt mit Briten, Spaniern und Portugiesen. Die Leute langweilten sich und saßen auf dem Boden, umgeben von ihren Koffern wie in einer Burg. Alle guckten missmutig aus der Wäsche als wären sämtliche Flüge gestrichen worden. Dem war aber nicht so.

Bei easyJet auf der Webseite machen sie einem inzwischen gehörig Angst, dass man sein Handgepäckstück nicht im Flugzeug unterbringen kann. Man soll verschiedene Optionen kaufen, das Gepäck am Checkin Schalter abzugeben oder zuerst ins Flugzeug zu dürfen und so sei Zeug im spärlichen Stauraum zuerst unterzubringen.

Als wir zum Gate kamen, hatten fast alle Passagiere ihr Handgepäckstück noch dabei. Beim Aufruf zum sogenannten Speedyboarding standen dann erstaunlich viele Leute auf, das lohnt sich also für easyJet. Wir betraten das Flugzeug als letzte und kriegten den kleinen Koffer auch noch unter.

Kaum saßen wir, wurden uns auch schon die etwas breiteren Plätze am Notausgang angeboten. Die hatte also auch keiner gekauft.

Alles in allem war der Flug ruhig und bequem, was aber auch an den zwei Bieren liegen könnte, die wir im Flughafen noch vorher getrunken hatten.

Zur Nacht waren wir im Sanctuary, einem todschicken Club in der Nähe vom Kolosseum. Es gab aufgetakelte Frauen und Männer, die giraffenähnlich durch wummernde Bässe und hübsch angeleuchtete Bäume und Rasenflächen stolzierten. Wir fanden recht schnell den Teil des Clubs wo die halbwegs normalen Menschen feierten. Dort betranken wir unser Wiedersehen anständig bis in die Morgenstunden.