Synology ssh key authentifizierung

Den erzeugten key kann man mittels

ssh-copy-id <name>@<synology> -p<port>

auf das Zielsystem kopieren.

Anschliessend muss noch die Public Key Authentifizierung in der NAS freigeschaltet werden:

Die SSH Konfiguration bearbeiten.

sudo vi /etc/ssh/sshd_config

Dort den Parameter ändern:

PubkeyAuthentication yes

Normalerweise muss im ssh-Daemon die Konfiguration speziell geschützt werden, damit der Daemon diese erkennt:

chmod 700 ~/.ssh
chmod 600 ~/.ssh/*

Der Synology – ssh – Daemon funktioniert dann aber nicht richtig. Er benötigt noch ein

chmod 755 ~

Danach geht der Zugriff mittels Public Key Authentifizierung auf dem Synology – NAS.

09.02.2019 Bern Rom

Kurzerhand buchte ich ein paar – nach dem ersten Vergleich – günstige Flüge, da wir den geplanten Winterurlaub nun doch lieber nach Italien verlegen wollten. 14:00 Uhr Abfahrt 21:30 Uhr Ankunft bei Mariaca in Rom, knapp 7 1/2 Stunden unterwegs. Rome2rio spuckte dann aber 6 1/2 Stunden mit dem Zug aus. Das nächste mal nehmen wir also den Zug, das ist sicher auch mal was.

Der Flughafen Genf ist eine Klasse für sich. Als wir ankamen war er überfüllt mit Briten, Spaniern und Portugiesen. Die Leute langweilten sich und saßen auf dem Boden, umgeben von ihren Koffern wie in einer Burg. Alle guckten missmutig aus der Wäsche als wären sämtliche Flüge gestrichen worden. Dem war aber nicht so.

Bei easyJet auf der Webseite machen sie einem inzwischen gehörig Angst, dass man sein Handgepäckstück nicht im Flugzeug unterbringen kann. Man soll verschiedene Optionen kaufen, das Gepäck am Checkin Schalter abzugeben oder zuerst ins Flugzeug zu dürfen und so sei Zeug im spärlichen Stauraum zuerst unterzubringen.

Als wir zum Gate kamen, hatten fast alle Passagiere ihr Handgepäckstück noch dabei. Beim Aufruf zum sogenannten Speedyboarding standen dann erstaunlich viele Leute auf, das lohnt sich also für easyJet. Wir betraten das Flugzeug als letzte und kriegten den kleinen Koffer auch noch unter.

Kaum saßen wir, wurden uns auch schon die etwas breiteren Plätze am Notausgang angeboten. Die hatte also auch keiner gekauft.

Alles in allem war der Flug ruhig und bequem, was aber auch an den zwei Bieren liegen könnte, die wir im Flughafen noch vorher getrunken hatten.

Zur Nacht waren wir im Sanctuary, einem todschicken Club in der Nähe vom Kolosseum. Es gab aufgetakelte Frauen und Männer, die giraffenähnlich durch wummernde Bässe und hübsch angeleuchtete Bäume und Rasenflächen stolzierten. Wir fanden recht schnell den Teil des Clubs wo die halbwegs normalen Menschen feierten. Dort betranken wir unser Wiedersehen anständig bis in die Morgenstunden.

rpimonitor – Zeige das Raspberry-Modell an

Ich habe inzwischen einige Raspberries in Betrieb, die still und leise ihre Aufgaben erledigen. Auf jedem läuft ein RPI-Monitor und über diesen sehe ich, wie der Status des Systems ist.

Was mir fehlte, war eine Anzeige des Raspberry-Modells.

RPi-Monitor ohne Anzeige des Modells

Das geht nun ziemlich einfach nachzurüsten.

Das Modell gibt ein einfaches

cat /proc/device-tree/model

Aus. Der Versionsbereich wird in der Datei /etc/rpimonitor/template/version.conf konfiguriert. Über die einzelnen Abschnitte kann man sich in der Doku informieren.

sudo nano /etc/rpimonitor/template/version.conf
static.5.name=model
static.5.source=/proc/device-tree/model
static.5.regexp=(.*)
static.5.postprocess=
web.status.1.content.1.line.6='Model: <b>' + data.model + '</b>'

Anschliessend den rpimonitor – Service neu starten.

sudo service rpimonitor restart
RPi-Monitor mit Modell-Anzeige

06.02.2019 Das ist Weil am Rhein

In Basel Bad beim Umsteigen endlich mal wieder die Mittagssonne auf den kalten Hosenbeinen gefühlt. Nach zwei Wochen Hochnebel, Feuchte und Kälte.

Beim Standesamt sind sie sehr nett, haben aber Schwierigkeiten mit der elektronisch signierten Apostille aus Kolumbien. Problem: Die Apostillen stellt das kolumbianische Außenministerium nicht mehr auf Papier aus. Ein sich entwickelndes Land überholt das analoge. Anmeldung der Eheschließung unter Vorbehalt.

Halbstündiges Herumstehen am Bahnhof Haltingen beim Warten auf die S-Bahn, die nur jede Stunde fährt. Die Sonne wärmt inzwischen nicht mehr. Fast den Zug verpasst, weil wir auf dem falschen Bahnsteig warteten. Wegen der Bauarbeiten für den neuen Bahnhof Haltingen benötigt man für den Gleiswechsel aber mindestens 10 Minuten. Den Weg suchen, zur Brücke gehen, diese hoch und wieder runter nur um auf dem Bahnsteig zu erfahren, dass der Zug mindestens 5 Minuten später fährt.

Suche nach dem McDonald’s führte uns in die falsche Richtung, dafür beim netten Türken für 30 Euro geschlemmt. Die Fitnessgurus (Sasha Fitness, Vince DelMonte Fitness) sagen, einmal die Woche soll man bei einem striktem Ernährungsplan das Buffet leer essen. Normalerweise ist das Sonntag, so war es halt schon Mittwoch. In dieser Hinsicht aufkommende Skepsis ob der Ernährung während der kommenden Woche Italien.

Raspberrypi Samba Freigabe und OSX

Bei mir erscheint seit OSX Mojave die Samba-Freigabe vom Raspberrypi nicht mehr automatisch im Finder. Das liegt daran, dass das boujour – announce im avahi-daemon nicht richtig konfiguriert ist. So kann man das einstellen

# login beim raspberrypi
# check dass die datei nicht existiert
cat /etc/avahi/services/samba.service

# datei anlegen
sudo nano /etc/avahi/services/samba.service

Inhalt:

<?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">

<service-group>
  <name replace-wildcards="yes">%h</name>
  <service>
    <type>_smb._tcp</type>
    <port>445</port>
  </service>
</service-group>

danach den avahi-service neu starten:

 sudo systemctl restart avahi-daemon.service

20.01.2019 Plempertag

Nach dem erschöpfenden Skifahren heute ein Tag zum Verplempern. Ich war zwar wieder um sieben wach und wäre fast noch einmal auf die Piste gegangen aber ein kurzes hin und her Rollen im Bett brachte meine Beine zum schmerzen und so blieb ich bei dem festen Vorsatz, den Tag mal wieder zu verplempern mit nichts. Prinzipiell zumindest. Ich startete damit, meine Snips-Installation weiter zu installieren und wollte das Ding endlich richtig zum Laufen bringen, damit man es im Alltag auch einsetzen kann. Womit ich nicht rechnete war, dass sam unter osx nicht richtig läuft. Es gibt Schwierigkeiten genereller Natur, das connect erzeugt zwar die Zertifikate, bei der Prüfung des Public Client Zertifikats bleibt Sam jedoch immer hängen. Im Internet gibt es dazu auch nichts. Ich bin so weit gegangen, auch von einem VirtualBox-Linux aus den Zugriff zu starten aber das brachte auch nichts. Zum Schluss versuchte ich es auf meinem kleinen raspberrypi und von dort aus darf ich endlich den snips mit sam aktualisieren, so dass er die neuen intents auch versteht. Interessanterweise ist auch das repository bei GitHub zu sam verschwunden. Was nun noch fehlt, ist die Anbindung an den home-assistent und das kommt dann in einer der nächsten Sessions.

19.01.2019 Ski fahren

Wenn ich zu Hause sage, ich gehe am Wochenende Ski fahren, fragen sie interessiert vielleicht wo denn und ich sage dann in Oberhof und alle verstehen darunter, dass ich einige Kilometer im Langlauf zurück legen werde.Hier in der Schweiz versteht man unter Ski fahren, dass man möglichst schnell einen möglichst hohen Berg herunter fährt. Zu Hause heißt das Ski Alpin oder einfach Abfahrt. Da man in der Schweiz meistens in den Alpen Ski fährt, spart man sich vermutlich das Alpin einfach. Ich fühle mich immer noch dazu genötigt, zu erklären, dass ich zwar Ski fahren kann jedoch kein Alpin bzw. Abfahrt. Ach so, du kannst also gar kein Ski fahren, heißt es dann von den Kollegen.

Da hier im Winter alle Ski fahren (also Abfahrt) möchte ich dies nun auch erlernen. Das ist ganz einfach, man fährt nach Österreich eine Woche, nimmt den Skikurs dort und kommt super ausgebildet wieder zurück. In der Schweiz geht das auch ist aber ein wenig kostspieliger, dafür kann man das am Wochenende machen, wohnt zu Hause und kommt mit dem GA quasi gratis bis zum Lift. Wir hatten Glück, ein Kollege von Mateo erklärte sich bereit uns einen Tag die Geheimnisse des schweizerischen Skifahrens zu erklären.

Zum Skifahren braucht man ja auch besondere Klamotten, Alltagsklamotten wie Jeans oder Mantel gehen auf der Piste gar nicht. Außerdem einen Helm, eine besondere Skibrille und besondere Handschuhe. Die Sachen, die man ja sowieso schon für das kalte Wetter bis minus zwanzig Grad teuer gekauft hat, kann man also so noch einmal kaufen. Bei Decathlon ist das erfreulich günstig aber man sieht auf der Piste auch aus wie jemand der sich die tollen Markenklamotten nicht leisten kann. Aber geschenkt, ich will immer noch Skifahren und keinen Preis gewinnen.

Das ganze ging dann so: Halb sieben aufstehen, zwanzig vor acht der Bus, sechs nach acht der Zug nach Spiez, dann Zweisimmen halb zehn. Ski und Schuhe ausleihen, mit dem Kollegen getroffen, weiter mit dem Zug nach Saanenmöser, dort mit der Seilbahn hoch auf Saanenwald. Drei mal runter auf den Ski und wieder hoch mit der Seilbahn. Der Kollege kann das Erklären der Geheimnisse beim Ski fahren ziemlich gut und brachte uns immer sicher durch die Piste. Dann weiter auf Saanerslochgrat, Picknick mit den mitgebrachten Wraps und Tee, ein warmer Cacao musste aber sein. Mit der Seilbahn wieder runter und weiter geübt. Rechtskurven gehen schon gut, Linkskurven nicht so. Gar nicht. Noch mal hoch und wieder runter und dan. Mehrmals hingelegt, lag es an der Erschöpfung oder an den anderen schnellen Pistenfahren. Die Piste vom Saanenwald runter nach Saanenmöser ist für die Anfänger markiert und am Vormittag waren die anderen auch sehr rücksichtsvoll und langsam unterwegs. Am Nachmittag war es das Gegenteil, es gab plötzlich viele schnelle rücksichtslose Fahrer und der Spaß verging etwas. Apres Ski beim warten auf den Zug. Der Lutz ist ein Getränk mit heißem Wasser und Zwetschgenschnaps und ein klein wenig Kaffee. Sehr lecker. Siebzehn Uhr dann die Ski und Schuhe abgegeben, noch ein warmes Getränk und den Zug achtzehn zwei genommen. Gegen halb acht halbtot wieder zu Hause.

18.01.2019 Es lohnt sich

Es lohnt sich doch, Präsentationen der aktuellen Bachelorarbeiten der örtlichen Universität zu besuchen. Weil ein Teamkollege seine Arbeit präsentierte und weil ein anderer Kollege aus der Firma die Arbeit zeigte, die er mit der Firma zusammen erstellt hat. Gut zu wissen, dass sich die hiesige Forschung auch mit den aktuellen Themen im IT-Zirkus beschäftigt. Nach meinem Eindruck nicht unbedingt vorne dran aber immerhin gut mit dabei.

Der Abend sollte eigentlich dem überfälligen Wiederaufbau von Snips gewidmet werden, erledigt wurden aber der gewachsene Wäschestapel und der Aufbau der neuen Fitnessbank, die Decathlon erfreulicherweise nicht nach 5-6 Werktagen sondern schon am übernächsten Tag geliefert hat.

Im Spotify zuerst Anne Clark wieder entdeckt (Sleeper in Metropolis zog mich direkt zurück in meine zwanziger Jahre) und dann auf dieses Song Radio gestoßen, das ausnehmend angenehme einfach zu hörende elektronische Musik beinhaltet.

17.01.2019 Einfach gehen

Dieses Zitat begegnet einem im agilen Umfeld immer mal wieder und verschiedene wichtige Personen paraphrasieren es dann in ihrem eigenen Kontext um dem einzelnen Teammitglied seine Selbstverantwortung bewusst zu machen.

Wenn du zu einem Meeting nichts substantielles beitragen kannst, verlasse dieses Meeting wieder.

Heute bei einem Workshop wurde ich wieder daran erinnert und bin gegangen.

12.12.2018 Ein Fahrradfahrer brüllt aufgeregt über die Strasse.

Ein Fahrradfahrer brüllt aufgeregt über die Strasse. Es ist einer dieser älteren Fahrradfahrer, die hier auf Pedelecs flink durch die Stadt radeln. Die angebrüllten lachen und verstehen ihn nicht. Auf der anderen Strassenseite dreht er sich wütend um, ihnen noch etwas zu, sie lachen und er wird immer wütender, fährt aber weiter. Von weiter weg hört man ihn die nächsten anbrüllen. Wie im Zoo.